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Deutschlandfunk Kultur

Wo Inklusion aufhört

Der Schulhof

von Elin Rosteck, Die Reportage/Beitrag vom 19.11.2017

http://www.deutschlandfunkkultur.de/wo-inklusion-aufhoert-der-schulhof.1076.de.html?dram:article_id=400917


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Entscheidungsprocedere zur CI-Operation in Niedersachsen

Prof. Dr. Christian Rathmann, 19.11.2017

Stellungnahme:

https://twitter.com/crathmann/status/932207137748549632/photo/1?utm_source=fb&utm_medium=fb&utm_campaign=crathmann&utm_content=932207137748549632


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Deutsche Cochlea Implantat Gesellschaft e.V.

"Wir sind für das CI, aber niemals gegen den Willen der Eltern - das kann auch gar nicht funktionieren" - Dr. Roland Zeh | Präsident der Deutschen Cochlea Implantat Gesellschaft e.V. 

Stellungnahme:

https://www.facebook.com/DCIGEV/posts/1598456253510546


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     Androhung einer Zwangsimplantation

 

Angesichts der Meldungen über den Chefarzt der HNO – Klinik in Braunschweig, Prof. Dr. Gerstner, der gehörlose Eltern beim Jugendamt angezeigt hat, weil sie ihr Kind nicht einer CI – Implantation unterziehen wollen, und der anstehenden Gerichtsverhandlung hierzu, möchte ich folgende Gedanken ausführen:

Pamela Witcher schrieb einmal in einem Gedicht:

 Gehörlos zu sein wie ich bedeutet,

die Musik durch die Farben des Regenbogens zu sehen

und durch die Strahlen des Sonnenscheins.

Den Rhythmus fühle ich in den Flügeln eines Adlers,

den Geist sehe ich im heulenden Wind.

Ihr, die ihr eine vorgefasste Meinung

gegen die stille Welt habt,

die das Eigentum eines gehörlosen Menschen wie mir ist,

wollt ihr mir sagen, wie es sich anfühlt,

wie es sich anfühlt, als gehörloser Mensch zu leben?...

Gehörlos zu sein wie ich bedeutet,

fähig zu sein, den gesamten Zauber in der Welt selbst zu sehen…

Gehörlos zu sein wie ich bedeutet,

die Schönheit des Lebens durch meine Augen in Stille einzufangen.“ (Hervorhebung durch den Verfasser)

 

Eine vorgefasste Meinung, die haben nicht wenige Menschen, das war so und wird immer so sein. Erst Begegnungen können einem neue Einsichten erschließen und man bekommt eine Ahnung davon, wie reich und vielfältig das Leben ist, wie viele Türen sich gerade dort öffnen, wo man es sich vielleicht gar nicht vorzustellen vermag.

 Die von Geburt an gehörlose Französin Emmanuelle Laborit beschreibt eine solche sich ihr öffnende Türe, als sie damals mit sieben Jahren zum ersten Mal einem gehörlosen Erwachsenen begegnete:

 „Mit der Gebärdensprache habe ich einen unschätzbar wertvollen Schlüssel gefunden, der mir die unermessliche Tür aufschließt, die mich von der Welt trennte…

Mein Französisch ist ein wenig gestelzt, die Gebärdensprache ist meine eigentliche Sprache. Dieser Wörtertanz im Raum gehört eher zu meinen Gefühlen, ist meine Poesie, mein innerstes Ich, meine wahre Ausdrucksform.“

 Eine vorgefasste Meinung, die haben viele Menschen. Jeder von uns kann sie haben, gerade deshalb ist es so wichtig, offen zu bleiben für neue Erfahrungen und Einsichten, und zu sehen, wie viele Möglichkeiten das Leben bietet.

 Die hörende Mutter eines gehörlosen Kindes schrieb:

 „Als ihre Mutter bin ich sehr stolz auf meine Tochter und ihre Leistungen, aber mehr als alles andere bin ich ihr dankbar, dass sie mir so viele Dinge beigebracht hat, die ich sonst nie erfahren hätte. Sie befähigte mich dazu, besser zu verstehen, was wirklich wichtig ist im Leben.“

 Eine vorgefasste Meinung hat ganz offensichtlich Prof. Dr. Gerstner. Doch er geht einen entscheidenden Schritt zu weit, einen Schritt, der weg vom Leben führt und geradewegs in den Abgrund des menschlichen Zusammenlebens.

Er zeigt Eltern beim Jugendamt an, die ihr gehörloses Kind keiner CI-Implantation unterziehen wollen. Er umschreibt es mit den folgenden Worten:

 „Die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben, die für uns wie für jeden anderen in dieser Position gelten, sehen gerade bei diesen Patienten vor, dass in Fällen, in denen eine medizinische Behandlung gravierenden Einfluss auf die Lebensführung haben kann, weder der Behandler noch die Sorgeberechtigten nur allein und unbegleitet eine Entscheidung treffen, sondern eine fachkundige Unterstützung hinzugezogen werden kann.“

 Das klingt alles auf den ersten Blick wie ein verantwortungsbewusstes Plädoyer, der „Behandler“, also er, benötigt ja ebenso eine „fachkundige Unterstützung.“ Holt er sich diese, wenn Eltern eine Implantation ihres Kindes wünschen? Welche fachkundigen Menschen sind das? Er schreibt am Ende das Wort „kann“. Dies steht im klaren Widerspruch zu seiner Anzeige beim Jugendamt, er schreibt „kann“ und meint „muss.“

 Es ist offensichtlich, dass das Leben eines gehörlosen Kindes nach Meinung Dr. Gerstners nicht gut sein kann. Er, der „Behandler“, glaubt, dass er durch seine medizinische Behandlung die Lebensführung des gehörlosen Kindes gravierend zu beeinflussen vermag, selbstredend zum Besseren.

 Dass ein „Behandler“ so denkt, ist das eine, jedoch ist es etwas ganz anderes, wenn der so Denkende sein Denken zum Maßstab setzt und Menschen, die anders denken, mit dem Jugendamt droht. Er erwähnt die „fachkundige externe Unterstützung“ nicht als Hilfsangebot, sondern im Zusammenhang damit, dass die Eltern (und nur um die geht es ihm) allein eine Entscheidung hier nicht treffen dürfen. Er droht ihnen also mit Zwang.

 In der UN - Behindertenrechtskonvention stehen unmissverständlich im Artikel 3 unter anderem folgende drei wesentlichen Grundsätze:

 „Die Achtung der dem Menschen innewohnenden Würde, seiner individuellen Autonomie, einschließlich der Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen, sowie seiner Unabhängigkeit.

 Die Achtung vor der Unterschiedlichkeit von Menschen mit Behinderungen und die Akzeptanz dieser Menschen als Teil der menschlichen Vielfalt und der Menschheit.

 Die Achtung vor den sich entwickelnden Fähigkeiten von Kindern mit Behinderungen und die Achtung ihres Rechts auf Wahrung ihrer Identität.“

 Zu den Staaten, die als erste (2007) unterzeichnet haben, zählte auch Deutschland. Inzwischen ist die Konvention von über 130 Staaten ratifiziert worden.

 Bereits 2010 schrieben wir in einer Stellungnahme (siehe www.gibzeit.de/Archiv/2006 bis 2010/ zu einem Artikel von Sabine Müller und Ariana Zaracko („Haben gehörlose Kleinkinder ein Recht auf ein Cochleaimplantat?“:

 „Unserer Meinung nach dürfen weder gehörlose noch hörende Eltern in diesen sensiblen Fragen zu etwas gezwungen werden. Sie brauchen einfühlsame Beratung, konkrete Hilfsangebote und Ermutigung. Ganz gleich ob sie sich für die Implantation ihres Kindes entscheiden, oder ob sie keine Implantation für ihr Kind wünschen, sie sollten in jedem Fall die Unterstützung bekommen, die sie benötigen, und vor allem Respekt.“

 Dem ist nichts hinzuzufügen. Wir werden die weitere Entwicklung genau beobachten und hoffen, dass das Gericht im Sinne der Eltern entscheidet und Bezug nimmt auf die oben angeführten Vorgaben der UN - Behindertenrechtskonvention.

Uwe von Stosch / Barbara Mekhneche,GIB ZEIT e.V., 12.11.2017



       Vom Märchen, das kein Märchen war

Es war einmal zu einer Zeit, als die Welt dunkel war und grau und braun, da lebte in einem Land nicht weit von hier ein König. Der König war klein und dunkel und hatte einen großen Traum: Er wollte, daß alle Menschen seines Landes groß seien und blond und blauen Auges, dazu gesund an Körper, Seele und Geist. 

Er träumte, der König, jeden Tag und jede Nacht – und eines Tages beschloß er, daß der Traum kein Traum bleiben sollte, daß sein Land nur den großen, blonden, gesunden Menschen gehören sollte und niemand sonst mehr dort Platz habe. Sofort begann er, seinen Traum umzusetzen, rief die Ärzte und Gelehrten seines Landes zusammen und entwarf mit ihnen einen schlimmen Plan: All jene, die nicht seinen Wünschen entsprachen, wurden nicht länger geduldet im Land und sollten es verlassen auf diese oder jene Art. 

Bald schwärmten des Königs Heerscharen aus und nahmen alle Menschen mit, die nicht so waren, wie der König es wünschte: deren Haut und Haare dunkel waren und deren Kopf ein wenig umwölkt, die klein waren und mit krummem Gebein, die die Thora lasen anstelle der Bibel und mit den Händen sprachen statt mit ihrem Mund. Sie alle sollten verschwinden nach des Königs festem Willen, verschwinden und vergessen werden für nun und alle Zeit, die den Großen gehören würde, den Blonden mit blauen Augen, mit starkem Rücken und feinem Gehör. 

So wollte es der König und so dienten ihm die Ärzte, die Wissenschaftler und Soldaten, die den Traum hinaustrugen in die Welt und das Licht verwandelten in Dunkel, das Bunt in Schwarz und Grau, die Freude in Trauer und Schmerzen und Angst. Sie nahmen den Kindern die Eltern und Eltern ihr ungeborenes Kind, sie schnitten und bohrten und nähten sie zu, brandmarkten die Körper und Seelen auf Jahre, Jahrzehnte hinaus. 

Selbst als der König gestorben war, ging der Alptraum der Menschen weiter, die anders waren und bleiben wollten als des Königs Ideal. Die sich gut dabei fühlten und es richtig fanden, mit den Händen zu sprechen statt mit dem Mund, die mit den Augen hörten statt mit ihren Ohren und ihr Leben liebten ganz so, wie es war. Es war nicht besser, das Leben, nicht schlechter – es war anders, ein wenig, und doch reich und bunt und schön. 

Sie sahen das funkelnde Blau des Himmels und das strahlende Sonnengelb, das Grün und Braun und Bunt des Bodens und all die Schönheit des Dazwischen. Sie fühlten das taufeuchte Gras unter den Füßen, das rauhe Holz eines alten Baums, die Wärme der Sonne auf ihrer Haut und die weiche kleine Kinderhand vertraut in ihrer großen. Sie spürten die Größe und Weite der Natur, die tiefe Freundschaft zueinander, das Klopfen ihrer Herzen beim Anblick des geliebten Menschen – und sie wußten, es war gut, wie es war, wie sie waren, wie jeder Mensch um sie herum auch war. Jeder war gut und richtig auf seine ureigene Art. 

Doch der Traum des bösen Königs war nicht mit ihm gestorben, er hatte Wurzeln geschlagen und war getrieben in den Köpfen des Einen und Anderen, die der König gerufen hatte und die ihm gefolgt waren noch über den Tod hinaus. Sie sannen und suchten auch weiterhin, den Menschen zu perfektionieren, ihn auszuwählen und herzurichten nach des Königs geträumtem Bild. Sie verbargen das Braun hinter weißen Westen, trugen Kittel in Weiß und Grün, sie schnitten und bohrten und nähten sie zu, die zu ihnen kamen, gebracht und getragen, die Stille zu tauschen gegen den Ton. Viele wurden es mit den Jahren, vor wenigen nur machten sie noch Halt – und eines Tages war es so weit: „Und bist du nicht willig, so brauch‘ ich Gewalt!“

Die Gewalt trägt nicht mehr Musketen und Säbel, sie fährt keine Panzer, zerbombt nicht die Stadt. Die Gewalt sitzt in Ämtern und hohen Gerichten, trägt Akten und Roben und roten Talar. Sie richtet und rechtet, spricht Schuld und Unschuld – und ist nun gerufen im Namen des Traums, zu richten über Bunt und Braun, Taub versus Ton, das Recht auf „So bin ich, so will ich sein!“ für Groß und Klein oder dessen Nicht-dein-Recht. In einem Land, in einer Zeit, nicht weit von hier. Ganz ohne Grimm, ganz ohne Andersen. Noch hoffe ich – auf Einsicht, Recht, Gerechtigkeit in einem Land, in dem ich leben mag, in dem ich Kinder gerne wachsen seh‘. Auf Regenbogenfunkelbunt. Und darauf, daß ein Märchen stets ein gutes Ende nimmt.

© Winny Stenner, 12.11.2017

 

Gerade hat eine Mutter auf openPetition eine Initiative unterschrieben, die sich gegen CI-Zwang für Kinder ausspricht, da ein HNO-Arzt Eltern beim Jugendamt angezeigt hat, weil sie ihr 2-jähriges gehörloses Kind nicht implantieren lassen möchten. Der Fall ist vor dem Familiengericht gelandet. Ein Präzedensurteil wäre fatal, auch für unsere Tochter. 

Unterzeichne auch du:

https://www.openpetition.de/petition/online/stop-ci-zwang


Kein fiktiver Fall!

Eine Richterin soll über beidseitige Implantation eines zweijährigen gehörlosen Kindes gehörloser Eltern entscheiden

Karin Kestner, 10.11.2017

https://www.kestner.de/n/verschiedenes/presse/2017/Zwang_zur_CI_Implantation.htm


Zwangsimplantation in Braunschweig?

Benedikt Sequeira Gerado, 10.11.2017

http://www.taubenschlag.de/2017/11/zwangsimplantation-in-braunschweig/


   

Stellungnahme von Prof.Dr. Rathmann

 Die Stellungnahme meinerseits wird vor dem 20. November 2017 herausgegeben. Im Vorfeld möchte ich mir erlauben klarzustellen, dass (a) die Abgabe der Anzeige von Prof. Dr. med. A. Gerstner aus berufsethischen Gründen unzulässig ist und (b) in der internationalen Forschung unumstritten ist, dass die Verwendung des Cochlea-Implanats für die Sprachanbahnung nicht automatisch erfolgsversprechend und somit nicht im Ganzen entscheidend ist. Ebenso plane ich, meine Beschwerde bei der Ethikkommission und der ärztlichen Direktion des städtischen Klinikums, beim Behindertenbeirat der Stadt Braunschweig (Herrn Kaiser, h.kaiser@behindertenbeirat-bs.de) und bei der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen (Frau Wontorra, landesbeauftragte@ms.niedersachsen.de) einzureichen.

"Prof. Dr. med. Andreas Gerstner, der Chefarzt der Hals-, Nasen-, Ohrenklinik des städtischen Klinikums Braunschweig, hat Eltern beim Jugendamt angezeigt, weil sie sich kein Cochlea-Implantat für das Kind wünschen. Das Jugendamt hat den Fall dem Familiengericht übertragen. Am 20. November 2017 gibt es eine erste Anhörung in einem südniedersächsischen Familiengericht." (Quelle: http://www.taubenschlag.de/2017/11/zwangsimplantation-in-braunschweig/)


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20 Jahre Familienbetreuung durch Barbara

 

Es sind im September 2017 genau 20 Jahre vergangen, seit Barbara Mekhneche unsere erste Familie, Familie Bornemeyer (in Neuss) am 17.09.1997 kennengelernt hat.

Bei den Buchstaben, die zum Namen GIB ZEIT geführt haben (neben der für uns genauso wichtigen Bedeutung des Namens an sich), war der Buchstabe B für „Begegnung“ (von hörenden Eltern gehörloser Kinder mit gehörlosen Erwachsenen) immer ganz besonders wichtig. Bei diesem Zusammenkommen wuchs das „B“ über sich selbst hinaus, traf doch Barbara mit der Familie Bornemeyer zusammen, die Mutter Birgit trägt seit vielen Jahren als Mitglied des Vorstands gemeinsam mit anderen unseren Verein. Aber zurück zum Anfang.

Lisa war damals 10 Jahre alt und hatte so gut wie gar keine Sprache, es hieß sie sei „kommunikationsunfähig“. Kommunikationsunfähig? Das gab es für Barbara nicht. Sie sagte zu, zu kommen, und jeden Mittwoch um 15 Uhr stand sie seitdem vor der Tür, das

stand unumstößlich fest.Mit den Worten des Vaters Klaus gab es „für Lisa endlich einen Tag, wo sie im Mittelpunkt steht, und sie freut sich die ganze Woche auf den Mittwoch.“ Nur einmal, im ersten halben Jahr, war Lisa unzufrieden. Sie war mit ihrer Familie im Urlaub in der Schweiz, es war Mittwoch, 15 Uhr, doch wo war Barbara?

Der Kontakt zu Lisa und ihrer Familie ist geblieben, all die 20 Jahre, viel haben Barbara, Lisa und ihre Eltern gemeinsam erlebt und unternommen. Die Bornemeyers erzählen, sie haben kurz vor der ersten Begegnung „Stumme Stimmen“ von Oliver Sacks gelesen, ein Buch, das sie nie vergessen werden. Dieses Buch empfahl ihnen eine gemeinsame Bekannte, die danach den Kontakt zu uns empfahl. Es war ein ganz besonderer „Zufall“…

Als Barbara herein kam, so Birgit, wusste sie alle prägnanten Dinge, man musste gar nicht viel besprechen, sie wusste es einfach, es war phänomenal: „Sie kam rein und wusste worum es geht.“ Barbara wiederum war glücklich, hier waren Eltern, die ihr Kind so annahmen wie es war, die offen für Gebärden waren. Birgit sagt, es war so gut, Barbara hatte als gehörlose Mutter ein hörendes Kind im ähnlichen Alter wie Lisa, es war genau umgekehrt, sie konnte vieles so gut verstehen, was in der Erziehung nicht einfach ist, sie kannte es alles. Die Eltern brauchten nicht mehr zu verzweifeln, sie fühlten sich verstanden. Für Lisa war es auch ganz wichtig, zu sehen, dass Barbaras Tochter hörte und die Mutter nicht.

 Barbara fand seit ihrer Begegnung mit dieser Familie ihre Berufung. Birgit weiß, dass viele „schwere und arbeitsreiche Jahre“ folgten, in denen Barbara sich fortbildete und alles dafür tat, um gut gerüstet ihre Arbeit zu tun. Sie hatte eine schwere Schulzeit gehabt, in der Gebärden verboten waren. Birgit sagt, die Freude an der Arbeit hat ihr die Kraft gegeben, den Weg zu gehen. Sie erkennt Problematiken ganz schnell und findet einen guten Mittelweg, in jeder Situation neu. Für die Familie Bornemeyer wurde Barbara der „Dreh- und Angelpunkt“, ein „Anker“ für alles, was im Leben geschah und genau das, ein Anker, das ist sie auch für uns.

 Barbara ist ein fester Bestandteil unseres Vereins, wir erleben die Freude auch und sind sehr glücklich, sie mitten unter uns zu haben. Es ist längst kein normaler Verein mehr, keine normale Arbeit, was es ist – da gibt es fast keine Worte. Unzählige Familien folgten der ersten Familie, und wir wünschen uns sehr, dass es noch lange so weiter gehen kann.

An dieser Stelle ein ganz dickes Danke an Barbara und an die Familie Bornemeyer, wir freuen uns, dass es damals zu dieser Begegnung kam und sich diese Türe geöffnet hat.


Unsere vierte GIB ZEIT-Aktion

findet am 14. Oktober 2017 in Oberhausen um 14 Uhr statt.

Tickets: http://www.gasometer.de/de/tickets

Wer Interesse hat, bitte bis 13.10.17 bei Barbara, Jürgen, Lixia und Uwe anmelden.  

                                       




gebärdensprache web KiGa Wuppertal 0003

© Thorsten Cronauge,

www.derkindergartenfotograf.de


Unsere dritte GIB ZEIT-Aktion

Wer Interesse hat, bitte bis 03.07.17 bei Barbara, Jürgen, Lixia und Uwe anmelden.  AUSGEBUCHT!

GIB ZEIT Aktion polizeitagin Leverkusen 2017
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                        3. Herbstfahrt
          für Familien mit Hörschädigung

           nach Wiehl im Bergischen Land


Liebe Familien,

zweimal schon haben wir zu mehreren Familien ein tolles Wochenende verbracht.

Die Kinder und die Eltern hatten eine Menge Spaß – im Wald, im Haus, auf dem Spielplatz... Wir können ganz in der Nähe die Tropfsteinhöhle besichtigen und den Wildpark besuchen.

Es gibt kein Programm. 

 Wir treffen uns vom

                       20.10. – 22.10.2017.

Es ist ganz egal, ob die Eltern und/oder die Kinder taub, schwerhörig oder hörend sind. 

Jeder ist willkommen!

Bis Ende Juni habe ich Zimmer reservieren lassen.

Wer Interesse hat, meldet sich bitte bei mir per E-Mail (Annika.Kimpenhaus(at)gmx.de). 

Wir freuen uns auf Euch!

Viele Grüße
Annika Kimpenhaus 




                                                                             Impressum: GIB ZEIT e.V., Kerckhoffstr. 127, 45144 Essen, E-mail: uwe.stosch (at) gibzeit.de                                                                                                                                              © GIB ZEIT  1997-2017,  Alle Rechte vorbehalten